„Adaptive Freiheitsgradeinbettung als kooperatives Userinterface für einen Assistenzroboter“ – hinter diesem noch sehr sperrigen Projektnamen verbirgt sich ein gemeinsames Forschungsprojekt, damit Nutzer*innen robotische Assistenzsysteme vereinfacht steuern können. Bereits jetzt ist die Steuerung von Roboterarmen mithilfe von munevo DRIVE möglich. Außerdem können durch Roboterarme Menschen mit stark eingeschränkter Mobilität von Arm und Hand wertvolle Unterstützung bei täglichen Aufgaben erhalten. Damit der Arm für möglichst viele Aufgaben eingesetzt werden kann hat er sieben Bewegungsmöglichkeiten (Freiheitsgrade). Die aktuell verwendeten Eingabegeräte haben jedoch aktuell typischerweise nur zwei Bewegungsmöglichkeiten, weswegen die Nutzer*innen sehr oft manuell zwischen Bewegungsmöglichkeiten umschalten müssen.

Das Ziel des Vorhabens ist es die Nutzung solcher Systeme durch den Einsatz tiefer neuronaler Netze zu erleichtern. Mithilfe von künstlicher Intelligenz soll die Steuerung Situationen erkennen und den Nutzer*innen Bewegungen vorschlagen. Im Gegensatz zu komplett automatischen Systemen behalten Nutzer*innen immer die Kontrolle.

Das Projekt hat im vergangenen Monat begonnen und soll bis Januar 2024 laufen. Die Koordination wird durch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH übernommen. Weitere Partner sind die Frankfurt University of Applied Sciences sowie die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen.

Weitere Informationen: https://www.interaktive-technologien.de/foerderung/bekanntmachungen/meki